Bootcamp + Fusion + Parallels = Mist

Verdammt. Ich wollte das doch eigentlich vor der Installation von Leopard machen. Naja, jetzt habe ich es dann doch getan. Ich habe meine Windows XP Bootcamp Installation unter 10.4 immer mit Parallels gemountet. Jetzt war mir doch mal nach etwas mehr Performance und ich habe VMWare Fusion dazu benutzt, als ich Leopard installiert hatte.

Aber Fusion hat das große Problem, dass es nicht die NTFS BootCamp Partition lese/schreibfähig dem Mac OS wieder zur Verfügung stellt und damit einfachen Dateiaustausch gewährleisten kann.

Also dachte ich mir, ich installiere einfach „mal eben Parallels“ und benutze das dann statt Fusion. Tja…4 Kernel Panics und ein nicht bootendes Windows später komme ich zu dem Entschluss: Man darf nicht Fusion und Parallels mischen in Kombination mit einer Windows XP BootCamp Partition.

Der Bootloader von Windows (sprich die Einstellungen der boot.ini) kommt durcheinander und lädt die falsche hal.dll, was zu einem nicht bootfähigem Windows führt.

In diesem Sinne: Ich bin dann mal Windows neuinstallieren (und nein, auf Reparatur Versuche habe ich keine weitere Lust mehr).

Direct3D Probleme mit Macbook Pro und Bootcamp

Unglaublich. Ich habe gestern bestimmt 6 Stunden damit verbracht, den Fehler zu finden.

Folgende Situation: Mein Macbook Pro hat eine ATI X1600, die schnell genug ist für aktuelle Spiele wie Command and Conquer 3 Tiberium Conflict oder auch CS:S. CS:S habe ich schon seit einiger Zeit unter Windows XP SP2 mit BootCamp und den BootCamp Treibern Version 1.4 gespielt.

Dann habe ich vor einiger Zeit beinahe es gewagt VMWare Fusion mit meiner BootCamp Partition bekannt zu machen. Ich habe es aber nicht damit Booten lassen, sondern nur mit Parallels 3.

Na jedenfalls habe ich gestern ganz normal ne Runde Spielen wollen, aber ich habe merkwürdigste Grafikfehler bekommen. Nachdem ich dann stundenlang Spiele installiert, gepatcht, probiert, deinstalliert und neuinstalliert habe, bin ich nicht weiter gekommen.

Frustriert habe ich dann es gewagt, die Apple Ati Treiber mit der Offiziellen Version von der Ati Seite zu befüllen, das brachte aber auch nichts. Denn die Karte wurde gar nicht erst erkannt. Also nächster Versuch mit den bekannten Omega Corner Treibern. Die haben es dann doch tatsächlich die Karte erkannt und ich hatte die Treiber drauf.

Also neuer Versuch mit dem Spiel, aber die Grafik war immer noch gestört.

Frustriert habe ich mich dann beschäftigt mit dem mitgelieferten Diagnosetool dxdiag, das man einfach über „Start, Ausführen“ starten kann. Dort kann man verschiedene Tests starten. Das fängt bei Dateiintegrität und Versionskonflikten an und geht auch hin zu einfachen 3D Tests.

Zwei Dateien namens „D3D8.DLL“ und „D3D9.DLL“ sind dabei besonders aufgefallen. Beide waren nicht wie die restlichen Dateien aus dem Jahr 2004, sondern Ende September 2007 (also vor nicht allzulanger Zeit). Auch scheiterte der einfache 3D Test und hing.

Verzweifelt habe ich DX9.0c neuinstalliert, die Dateien waren immer noch die gleichen. Die letzte Chance bestand nur noch darin, die Dateien von Hand mit den „Originaldateien“ zu ersetzen. Die habe ich mir dann von einem anderen Rechner kopiert und habe meine Dateien ersetzt. Dabei ist mir dann aufgefallen, dass meine Dateien lediglich 55kb groß waren, und der Name „WINE“ darin auftauchte (Eigenschaften der DLL-Datei). Die Original Dateien haben aber etwa 1,5MB Größe.

Naja jedenfalls habe ich die Dateien ersetzt, und nochmal dxdiag aufgerufen. Und siehe da, es geht wieder, ALLES!

Was war das nun? Ich weiß es nicht genau, ich bin nur glücklich, dass es so einfach zu beheben war. Denn diesen Oktober sind keine neuen BootCamp Installationen mehr möglich und ich brauche meine Windows Installation, damit ich auf der Junien spielen kann…

Externe Festplatten und die Zusammenarbeit von Win & Mac

Ich habe mich damit ja schon abgefunden gehabt. Mac OS liest zwar das NTFS Dateisystem von Windows 2000/XP/2003 aber beschreiben kann es das nicht. Angeblich soll sich dies ja mit Leopard sich ändern.

In der Zwischenzeit blieben mir nur wenige Alternativen:

  • Die NTFS Partition löschen und durch FAT32 oder HFS ersetzen, dann kann der Mac auch wieder drauf schreiben. Jedoch kann man bei FAT32 keine Dateien über 4GB Größe anlegen und HFS kann nur der Mac wieder beschreiben.
  • Lese/Schreibzugriff über einen Windows Rechner und eine Netzwerkfreigabe/FTP machen, setzt aber einen laufenden Windows Rechner vorraus. Nicht praktikabel
  • Die Firewire/USB Platte an Parallels und der installierten BootCamp installation weiterreichen und dort beschreiben. Problem bei mir: Parallels bekommt keinen Exklusiven Zugriff weil das Mac OS da dauernd was mit machen will, auch wenn es unmountet ist

Folglich habe ich lange überlegt und habe dann mich für eine Umpartitionierung entschieden. Von den 250GB habe ich 200GB mit HFS formatiert für den Mac, und die restlichen 50GB mit NTFS falls ich mal größere Dateien unter Windows zu bearbeiten habe.

Allerdings zeigten sich hier dann auch schon wieder die Tücken im Detail… Ich habe mir gedacht, ich mache erst eine HFS Partition auf dem Mac und lasse 50GB frei, die ich dann in Windows bequem mit NTFS Formatieren kann… Tja schade das Windows meinte „Dieser Datenträger ist nicht dynamisch und nicht initialisiert, wollen Sie ihn initialisieren?“. Wie sich herausstellte, lag es an der unterschiedlichen Partitionierungsschemen die Mac und Windows unterstützen. Windows Rechner nutzen den MBR, während Apple Rechner noch mindestens zwei weitere Verfahren unterstützen. Dies wusste ich nicht, also habe ich meine HFS Partition abreißen müssen und habe dann erst die NTFS Partition erstellt unter Windows und habe dann auf dem verbleibenden Platz die HFS erstellen können. Das ging aber jetzt zum Glück wunderbar.

Dennoch: ich warte dringend auf den NTFS Schreibsupport. Die vorhanden Freeware Alternativen mit FUSE und MACFUSE sollen zwar gut laufen aber so richtig trauen tue ich dem dann auch nicht. Gerade bin ich beim Recherchieren auf eine Anleitung gestoßen, die es wohl doch ermöglichen soll 😉 Experimentierfreudige bitte vor und melden ^^

Kleines Fazit nach gut 2 Wochen Mac Mini

Lieber spät, als nie, hier also mein kleines Fazit über den von vor etwa 2 Wochen vom Fahrausweisprüfer geliehen Mac Mini. An dieser Stelle noch mal vielen herzlichen Dank für diese tolle Gelegenheit, ich wäre sonst nie auf den Geschmack gekommen 😉

Also der erste Tag war noch schwierig, ich habe mit der beschissen Funktastatur gekämpft (ein fürchterliches Layout, als auch gestörte Übertragung mit nicht reagierenden Tasten) und mit einer hin und wieder nicht funktionierenden Intelli Mouse Explorer 4.0. Allerdings war das meistens durch ein erneutes aus/einstecken sofort zu beheben. Schon schwieriger wars dann sich erst mal an die Oberfläche sich zu gewöhnen.

Doch direkt am zweiten oder dritten Tag lebte ich mich direkt ein und war direkt angetan von der einfachen Bedienung und Funktionen wie Exposée und Dashboard.

Bereits nach einer Woche hatte ich meine Daten übertragen und konnte ganz normal Office:Mac benutzen. Als Email Client habe ich Entourage eingesetzt. Das wollte ich natürlich erst mal mit meinen Daten aus meinem Windows Outlook 2003 befüllen, jedoch war mir „Outlook2Mac“ zu eingeschränkt. Das ist ein Programm, das wie schon gesagt von Outlook die Daten auf einen Mac zu übertragen. Ich habe es dann mit meinem Windows Smartphone gemacht und habe mit „MissingSync“ mein Adressbuch, Termine und Notizen synchronisiert mit Entourage. Einziges Manko: Der Zugriff auf den Speicherinhalt des PDAs gelang mir nicht zuverlässig, die Verbindung ist trotz USB 2.0 immer wieder abgebrochen.

Damit war schon eine meiner größten Befürchtungen erledigt, das ich meinen Organizer nicht mehr mit dem PC Synchronisiert bekomme, da bekanntlich für Windows Mobile Geräte nur Active Sync unter Windows gut funktioniert. Also, unter Apple kann man auch Windows Mobile Geräte synchroniseren mit dem Office:Mac und Entourage 🙂

MP3s habe ich mit iTunes abgespielt, Videos liefen im VLC oder Mplayer, oder in Quicktime mit dem entsprechenden WMV Plugin oder dem Divx Plugin.

Programme installieren war noch nie so einfach, einfach die dmg (Disk Images) aus dem Netz laden, durch einen Doppelklick mounten und dann einfach das Programm in den Programme Ordner ziehen und fallenlassen. Schon ist das Programm installiert 🙂

Meine Creative Webcam Pro eX Webcam, mein Kyocera FS-1010 und meine externe Firewire Festplatte wurden ohne Probleme installiert. Einzig ein Kartenleser von Plus mit integriertem USB Hub weigerte sich zu funktionieren und zeigte ein ähnliches Verhalten wie der PDA. Die Speicherkarte war immer nur für kurze Zeit zu lesen und wurde dann wieder entfernt.

Eine weitere Schrecksekunde gab es, als ich mal bei meinen Eltern zuhause von ihrem Camcorder per Firewire ein Video in iVideo laden wollte. Der Videoassistent stürzte einfach immer wieder ab. Ich vermute mal es lag aber an dem von mir mal ausgelösten Stromausfall mitten im Betrieb. Ich hab ausversehen das Stromkabel des Mini abgezogen und habe dann erst mal einen Dateisystemcheck gemacht der auch ein paar Sachen wohl repariert hat. Einen zweiten Anlauf danach habe ich aber nicht mehr gewagt. Das war aber im großen und Ganzen auch schon das negativste Erlebniss.

Ansonsten gefiel mir echt die Bedienung und das halt soviel „out of the Box“ läuft. Keine Treiber installieren, einfach anstecken, alles geht.

Sogar Windows in der Bootcamp Installation war echt einfach.

Ich denke also, mein nächster Rechner wird ein Mac werden. Ich warte jetzt allerdings nur noch darauf, dass die Mitte April endlich Hardware Upgrades einführen für alle Modelle, Zeit wäre es laut Macrumors.com 😉 Ich schwanke momentan zwischen dem Schwarzen Macbook mit 2GB Ram und 13,3″, oder dem silbernen Macbook Pro mit 1GB Ram und 15,4″ Screen. Beim schwarzen Macbook müsste ich auf jeden Fall noch einen externen 19″ TFT dazunehmen, um dauerhaft darauf gucken zu können, weil 13,3″ für mich zu klein sind.

Allerdings tendiere ich aufgrund der besseren Grafikkarte zum Silbernen Macbook Pro und erhoffe mir jetzt bis spätestens Ende Mai endlich ein Geräte upgrade. Danach wird mir das warten zu blöd, ich brauche ein neues Gerät zum arbeiten. Der XP 2200+ und das Notebook mit nem P3M 800 sind mir einfach zu schwach und mit zu langen Wartezeiten verbunden, auch wenn ich sagen muss, man kann heutzutage noch immer recht viel mit solchen Geräten erledigen.