Synology DS213+ – Datenwiederherstellung vom Raid

Ich musste es bisher noch nicht ausprobieren, aber sollte mal der Tag kommen, dann könnte diese Seite hilfreich sein. Dort ist auch die Rede von dem mdraid Gerät, das ich in meinem anderen Blog Post angesprochen hatte. Letztlich sollte es also kein Problem sein, im Fehlerfall eine der Festplatten des Raids auszubauen und auf einem PC lesbar zu laden.

Synology DS213+ – iTunes Bibliothek verschieben

Neben meinen Bildern möchte ich eigentlich auch meine Musik zentral auf der DS vorhalten. Verschiedene Anleitungen habe ich ausprobiert und bin letztlich bei einer ganz einfachen Lösung hängen geblieben. Wichtig ist natürlich: Macht ein Backup eurer Datenbank bevor ihr die Experimente macht 😉

 

Viele Anleitungen aus dem SynologyForum undWiki schlagen die Erstellung einer komplett neuen Library vor. Dabei verliert man allerdings alle Meta Informationen und Playlisten. Hier hlefen auch Tools wie Tune-Instructor nicht mehr weiter. Bei mir fehlten dann z.B. sehr viele Cover oder die Jahrelang gepflegten Playlisten.

 

Am besten hat mir diese Anleitung geholfen. Ich habe mein iTunes so eingestellt, das es sich komplett um die Verwaltung der Inhalte kümmern soll. Dies ist auch zwingend erforderlich, denn nur so kann man garantieren, dass auch alle Dateien auf das NAS korrekterweise übertragen werden.

  1. Erstellt ein Backup.
  2. Stellt in den iTunes Einstellungen einen neuen Pfad für das iTunes Media Verzeichnis ein. Ich verwende bei mir innerhalb des DS music Ordner den folgenden Pfad: music/iTunes/iTunes Media
  3. Jetzt muss man iTunes neu organisieren lassen. Dazu geht man auf Ablage, Mediathek, Mediathek organisieren.
  4. Wähle „Dateien zusammenlegen“ aus. Damit werden alle von iTunes gerade verwalteten Objekte in den neuen iTunes Media Ordner kopiert.
  5. Wenn iTunes fertig ist, so kann man überprüfen ob alles funktioniert und vorhanden ist. Wenn man sich die Informationen eines Objekts anguckt, so sollte dort der neue Pfad sichtbar sein.
  6. Man kann jetzt den alten iTunes Media Ordner von der lokalen Festplatte löschen.

Es sind bei mir alle Dateien mit allen Metainformationen und Playlisten erhalten geblieben.

Synology DS213+ – PhotoStation mit iPhoto 11 und Lightroom 4

Ich habe mir die DS213+ auch dafür gekauft um meine vielen Photographien sicher zu verstauen. Meistens brauche ich eh nicht mein komplettes Bilderarchiv und zweitens habe ich so mehr Platz unterwegs. Mein Ansatz war daher, dass ich den kompletten Bilder Ordner meines Macs auf das NAS in den photos Ordner kopiere. Dort würde er indiziert werden und würde dann der PhotoStation zur Verfügung stehen.

Von der Theorie her war der Ansatz nicht verkehrt, aber es gibt dabei einige Dinge zu beachten:

  • Es werden ALLE unterstützten Bilder indiziert und entsprechend wird auch dafür ein Thumbnail erstellt. Dies dauert sehr lange, wenn man denn nicht den Synology DiskStation Admin verwendet.
  • Wenn man sehr viele Fotos hat, verliert man sehr schnell den Überblick.
  • Wenn man eine iPhoto oder Aperture Bibliothek auf das NAS kopiert, so werden sehr viele unnötige Thumbnails mit erstellt. iPhoto speichert in seinem Resourcen Bundle modifizierte Versionen als auch Originale ab, so hat man u.U. sehr viele unnötige Thumbnails doppelt.
  • iPhoto bzw. Aperture Bibliotheken funktionieren nur auf HFS+ formatierten Volumes!

Insbesondere der letzte Punkt stört mich. Jetzt könnte man natürlich ein DiskImage anlegen auf dem NAS, in dem wiederum die Bibliothek abgespeichert werden kann. Dann hat man allerdings wieder einen unnötigen Schritt dazwischen. Ich belasse daher meine iPhoto Bibliothek lieber auf meinem Mac und versuche dann mit TimeMachine von dieser Datenbank eine Kopie zu sichern.

Lightroom kann man so benutzen, das es Bilder nach Jahren und Tagen anlegt. Da würde eine Indizierung und Benutzung der PhotoStation prinzipiell möglich und einfacher sein, jedoch habe ich mich aufgrund dieses Postings dagegen entschieden. Stattdessen werde ich einfach nur die wirklich guten/wichtigen Photos in die PhotoStation einpflegen.

Synology DS213+ – SSH mit Zertifikaten

Auf der Synology DS213+ läuft ein Linux System. Dies kann man manchmal am bequemsten per Konsole über SSH steuern. Dabei hat man entweder die Möglichkeit eine User/Passwort Kombination oder eine User/Zertifikat Kombination zum Authentifizieren zu verwenden. Letztere ist deutlich sicherer und auch bequemer. Ich möchte daher kurz meine eigene Version der notwendigen Schritte bloggen, da die meisten verfügbaren Anleitungen nicht alle Schritte optimal für meine Situation lösen. Daher bekommt ihr hier jetzt meine Vorgehensweise, die teilweise Befehle aus den verlinkten Anleitungen nutzt:

 

1. Aktivieren des SSH/Telnet Dienstes auf der DS

Systemsteuerung, Terminal, Haken bei beiden Diensten setzen. Telnet machen wir im Moment nur an, damit wir im Notfall per Telnet uns auf die Konsole anmelden können. Dieser Dienst sollte nach erfolgreicher Konfiguration wieder dringend geschlossen werden, da die Daten unverschlüsselt übertragen werden!

2. Einloggen mittels SSH

Ich gehe mal davon aus, das jeder schon einmal SSH verwendet hat. Wenn nicht, dann gibt es z.B. hier eine gute Anleitung. Ich selber nutze Mac OS X, daher bezieht sich diese Anleitung auch nur auf Mac OS X, sollte aber mit jedem Linux ähnlich machbar sein. Windows User mögen an dieser Stelle sich über Putty informieren.

Als User verwendet man root mit dem Passwort des DiskStation admin Benutzers.

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Neues Projekt: Synology DS213+

Heute habe ich mir einen lang gehegten Wunsch erfüllt: Ich habe mir ein Synology DS213+ NAS System zugelegt. Dazu habe ich dann gleich noch 2* 3TB Festplatten von Western Digital verbaut (WD30EFRZ, speziell für NAS Systeme ausgelegt). Das Teil soll zentral Dokumente verwalten, Sichern und verschiedene Medien bereitstellen. Auslöser für den Kauf war die ständig steigende Bilderflut durch meine Digitalkameras und der Wunsch alles etwas besser abgesichert zu wissen.

Das Gerät steht momentan bei mir auf dem Schreibtisch und überprüft die Integrität der Festplatten. Man will ja schließlich Hardwarefehler von vornherein so gut es geht vermeiden. Ansonsten gibt es zur Einrichtung des Geräts erst einmal nicht viel zu erzählen. Man packt das Gerät aus, schraubt die beiden Festplatten in schwingungsgelagerte Plastikrahmen und startet dann das System. Wenn das Gerät einmal gepiepst hat (was nach etwa 2 Minuten der Fall war) kann man mit der Konfiguration fortfahren.

Das System selber konfiguriert man über den Browser. Dabei sieht die Oberfläche im Browser beinahe so aus wie Mac OS X! Man fühlt sich also direkt wohl. Allerdings muss man erst einmal die Webseite aufrufen. Dies geschieht über den Aufruf von http://find.synology.com. Dort läuft dann ein Scan im lokalen Netzwerk nach dem NAS System ab. Wie das genau funktioniert frage ich mich noch immer. Leider gibt der offizielle Blog Post von Synology da auch keine Auskunft drüber. Wie dem auch sei, es funktioniert und leitet einen dann auf die entsprechende IP und Port des Geräts im lokalen Netzwerk hin um.

Ein eigentliches Review des Geräts möchte ich an dieser Stelle nicht machen. Das haben schon genügend andere Leute vor mir gemacht. Statt dessen will ich etwas über die Erfahrungen während der Konfiguration dieser Maschine erzählen. Gleichzeitig dient es mir dabei natürlich auch als Gedächtnisstütze, sollte ich mal wieder etwas vergessen haben 😉 Den Anfang macht dabei gleich ein kurzer Post über eine ziemlich elementare Frage: Synology DS213+ – RAID 1 oder SHR?