Test: Amazon MP3 Store

Nachdem wir ja schon etwas länger über den Amazon MP3 Store gesprochen haben, habe ich es gestern dann auch mal gewagt und habe bei Amazon MP3s eingekauft.

Einmal das neue Röyksopp Album Junior und dann noch diverse einzelne Tracks.

Vorbildlich fand ich die getaggten MP3s. Überall waren entsprechende Informationen wie CD/Track Nummer und Jahr angegeben, auch ein Cover war vorhanden.

Was ich allerdings nicht loben kann, dass ist das Handling, wie man MP3s vorher probehören kann und wie diese zu iTunes auf dem Mac importiert werden.

Zwar ist die Option aktiviert, dass das Amazon MP3 Programm automatisch die Lieder in iTunes hinzufügen soll, jedoch habe wie hier bereits schon mal beschrieben es noch nicht bemerkt, dass dieses automatisch Hinzufügen funktioniert. Die Dateien werden lediglich auf die Festplatte heruntergeladen (in den Musik Ordner des aktuellen Benutzers in den Ordner Amazon MP3 und dann in einer Struktur wie bei iTunes), aber nicht automatisch zu iTunes hinzugefügt. Manuell kann man die MP3s dann problemlos hinzufügen. Man muss dann allerdings darauf achten, dass man sich selber Playlisten anlegt (z.B. für das Album).

Angeblich soll auch der Download der MP3 Dateien automatisch geschehen, nachdem man im Safari die Datei gekauft hat. Man bekommt eine .amz Datei runtergeladen, die dann auch korrekt mit dem Amazon Programm verknüpft ist, aber in meinem Fall nicht direkt ausgeführt wird.

Ähnlich sieht die Situation beim Probehören der Tracks aus. Hier darf man 30s lang ein Stück probehören, allerdings funktioniert das wohl auch nur dann automatisch, wenn man im Safari die automatische Ausführung von Downloads aktiviert (die habe ich natürlich deaktiviert). Ausserdem werden diese 30s langen Stücke als M3U Playlist zum Download angeboten, die wiederum dann in iTunes standardmäßig abgespielt werden. Damit kann man sich dann auch sehr schnell seine Datenbank mit 30s langen Liedern zumüllen.

Vielleicht liegt es ja daran, dass ich meinen Rechner etwas zu stark abweichend von der Standard Mac Konfiguration benutze, aber lieber so und etwas weniger Komfort, als nachher irgendwas auszuführen, was ich gar nicht will.

Zusammenfassend lässt sich sagen:

  • Für das wenige Geld ist Amazon eine super alternative zu iTunes. Nicht nur sind die Tracks als MP3s auf jedem Rechner abspielbar, sie kosten auch weniger.
  • Ein Lied kostet im Schnitt 0,91 Euro, damit ist das Lied 8 Cent billiger als bei iTunes und im universelleren Format
  • Alben kosten gut 50% weniger als bei iTunes (Beispiel Rökysopp – Junior)
  • Wer Handarbeit nicht scheut, bekommt für das Geld so einiges geboten

MAl sehen, ob sich da noch was tun wird bei Amazon. Ich bin jedenfalls zufrieden mit den gekauften Tracks, die Qualität stimmt und der Preis erst recht.

Neue Skype Beta für den Mac und die Persönlichen Nachrichten ausschalten

Mich hats gestern einfach zu sehr genervt.

Nachdem vorgestern zur MacWorld angekündigt wurde, dass es eine neue Skype Beta für den Mac gibt, habe ich diese auch freudig installiert.

Jetzt gibt es aber ein „tolles neues Feature“ namens „Persönliche Nachrichten„, auch bekannt unter dem Mood-Status, in dem man z.B. kurze Texte schreiben kann um zu zeigen was man gerade macht, wie man drauf ist, oder welchen iTunes Song man gerade hört.

Diese „persönlich an dich gerichtete Nachrichten“ erscheinen als verpasstes Ereigniss in Skype, weswegen man immer schöne Zahlen über dem Programmicon im Dock über entgangene Ereignisse in Skype bekommt. Dass man dabei natürlich die wesentlichen Nachrichten wie „Anruf verpasst“ nicht mitbekommt, nervt natürlich umso mehr.

Daher hier eine kurze Anleitung, wie man diese nervigen Meldungen abstellt:
Skype - Persönliche Nachrichten deaktivieren 1
Unter dem Punkt „Mehr“ gibt es ein Menü Nachrichtenhinweise, hier sollte man die Option „Nie benachrichtigen“ auswählen:
Skype - Persönliche Nachrichten deaktivieren 2
Unter dem Punkt „Mehr“ gibt es auch noch die Option „Aus den Chat-Favoriten entfernen“, dies sollte auch ausgewählt werden.

Damit war ich erst mal befreit von den nervigen Meldungen 🙂 Vielleicht hilft es dem einen oder anderen ja auch.

Apple Mail – Abstürze die zweite

Vor einiger Zeit hat mich Apples Mail.app schonmal in den Wahnsinn getrieben, gerade eben war es dann wieder so weit:

Man startet Mail.app und es crasht sofort beim Erstellen der Ansicht der zuletzt angeguckten EMail.

Mittlerweile habe ich den Übeltäter einkreisen können: Es passiert imer genau dann, wenn ich die Email mit dem wöchentlichen WordPress Backup der dazuhgehörenden Datenbank als letztes angeguckt hatte und Mail dann versucht diese Email darzustellen.

Im ~/Library/Mail/ Verzeichniss habe ich die Mail dann gesucht, mit QuickLook geöffnet und dann in einen anderen Ordner verschoben. Danach konnte ich Mail wieder problemlos starten, die Email wurde dann nur nicht angezeigt. Jetzt ist ein guter Zeitpunkt eine andere Email auszuwählen und Mail zu schließen. Danach kann man die Email wieder an die ursprüngliche Stelle verschieben und mit Mail darauf zugreifen.

Darauf muss man erst mal kommen…. Die Email kann ich jetzt wieder problemlos öffnen. Ich vermute mal, es hängt irgendwie mit Dateianhängen zusammen, aber wirklich sicher bin ich mir dann da auch nicht.

Nervig ist es jedenfalls.

Apples Mac OS 10.5.5 Update

Heute ist das neue Mac OS Update 10.5.5 erschienen.

Da ich die letzten Tage ja ziemliche Probleme mit meinem Mail.app hatte, war ich umso erleichtert, als ich in den Release Notes auch was von Mail Fehlerbehebungen gelesen habe.

Bisher läuft alles eigentlich ganz gut, ich merke keine Verschlimmbesserungen oder sonstigen Fehler.

Ein nerviges Problem habe ich noch nicht überprüfen können: Und zwar versagt meine USB Notebook Festplatte seit einiger Zeit immer häufiger an einem USB Port. Was früher problemlos lief, sorgt jetzt für defekte Dateisysteme, da die Platte ohne Vorwarnung zu wenig Saft hat und abstirbt.

Das gleiche habe ich gestern auf der Arbeit mit einem 8GB Corsair USB Stick erlebt. Angesteckt, elendig langsame Zugriffszeiten und dann spontane Fehlermeldung „Das Gerät wurde unerlaubt entfernt.“. Wie beruhigend…