HowTo: Uninstall MacTex 2008/2009 und Install MacTex 2010

Aus aktuellem Anlass: Vor ein paar Tagen ist MacTex 2010 erschienen. Da ich aber noch die Version 2008 und 2009 auf der Platte habe, habe ich erst mal herausfinden müssen, wie man das alte Tex los wird. Stören tun sich die unterschiedlichen Pakete nicht, da jedes mal in getrennte Ordner installiert wird. Jedoch kann der Installer von MacTex die Software nicht wieder deinstallieren.

Jedoch bietet die MacTex Seite eine hervorragende Anleitung an. Hier die Kurzfassung:

  • Finder öffnen
  • Wechsel mit Shift+Command+G in das Verzeichnis /usr/local/texlive
  • Lösche alle alten Versionen (bei mir 2008 und 2009)
  • Ziehe den Ordner /Applications/Tex in den Papierkorb

Das wars eigentlich schon. Es gibt wohl noch ein paar kleinere Konfigdateien, die aber wohl nicht viel Platz wegnehmen. Wer die auch noch weg haben möchte, sollte in der oben verlinkten Anleitung nachschauen.

Danach kann man wie gewohnt den MacTex 2010 Installer verwenden.

iOS 4 Katastrophe auf dem iPhone 3GS

Apple hat zusammen mit dem iPhone 4 auch das neue iOS getaufte Betriebssystem für seine Mobilgeräte veröffentlicht. Voller Vorfreude habe ich natürlich direkt die Firmware gezogen und habe mich munter in die Upgraderunde eingereiht.

Das Firmware Upgrade verlief gewohnt unproblematisch, jedoch war der Download tierisch langsam. Hier hatte ich Glück und konnte mir von Stefan die Firmware für mein 3GS schicken lassen, da er die Firmware schon gezogen hatte. Dies ging dann doch wesentlich schneller als von den überlasteten Apple Servern.

Vor dem Upgrade hat iTunes ein Backup meiner alten Firmware Version 3.1.3 angelegt. In diesem Backup werden auch alle Wlan/UMTS/Programm-Einstellungen und SMS abgespeichert, daher ist es sehr wichtig, vorher diesen Schritt zu machen. In Falle der Fälle kann man dann auf diese Version zurückkehren.

Ordner
Nachdem das Update aufgespielt war, habe ich mich als aller erstes auf die neue Ordner Funktion gestürzt. Damit kann man Apps zu einem aufklappbaren Bildschirm kombinieren und besser organisieren. Dabei ist die Anzahl meiner Home-Screens von 6 auf 2 geschrumpft. Jedoch zeigte sich schon bald, dass dieses Feature mich eher behindert, als meine Arbeit verbessert. Ich bin einfach zu sehr das direkte Antippen der Apps gewohnt um etwas zu starten. Die zusätzlichen Klicks und Verzögerungen durch das Auf- und Zuklappen der Menüs zeigten sich bei mir eher als störend.

Unified Mailbox
Die zweite große Änderung, die doch nicht soviel Anklang bei mir fand, ist die Unified Inbox. Damit werden alle eingerichtete Mail Accounts zu einer großen Inbox zusammengefasst und erlauben auf einen Schlag den Blick auf alle neuen Nachrichten. Da ich bei mir 5 Accounts damit abrufe, ist das eine super Erfindung. Allerdings hat einer der Accounts keinen serverseitigen Spamfilter, so dass ich mit jeder Menge heruntergeladenen Spam auseinandersetzen muss. Die Alternative wäre beim Hoster in ein teures Emailpaket zu wechseln oder den Account über einen anderen umzuleiten und dort filtern zu lassen. In dem letzten Fall müsste ich dennoch den Account einrichten, um über ihn E-Mails von der Absendeadresse zu verschicken. Das ist meiner Meinung nach leider nicht gut gelöst worden.

iCal Terminbestätigungen und Einladungen
Das neue iOs 4 kann jetzt auch endlich Terminbestätigungen vom iPhone aus verschicken. E-Mails mit Einladungen bekommen aber einen mekrwürdig schwarzen Block als E-Mailtext angezeigt, worin in blauer Schrift (blau auf schwarz, argh!) der eigentliche Termin und der Inhalt der Nachricht steht. Dies kann allerdings auch von dem neuen Mail aus 10.6.4

Nun zu den schlimmeren Sachen:
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Mac OS X 10.6.4 liefert alte Flash Version aus

Gerade ist das Mac OS X 10.6.4 Update erschienen und schon kommt die erste Meldung über eine veraltete Flash Version, die mitgeliefert werden soll.

Allerdings habe ich davon nichts bemerkt. Meine von mir verwendete Gala RC2 Version (der experimentelle Flash Player für Mac mit Grafikbeschleunigung) ist nach wie vor in der Version 10,1,81,24 installiert.

Um herauszufinden, welche Version bei euch gerade installiert ist, könnt ihr diesen Link von Adobe öffnen. Dort sind auch die offiziellen Versionsnummern angegeben.

Überprüft mal eure Flashversionen. Ich hoffe, das Update überschreibt nicht neuere Flash Versionen und es trifft nur Leute mit neu installierten Macs, die noch kein Update installiert haben. Ich fänds super, wenn Adobe endlich eine Art automatischen Installer für den Flash Player anbieten würde. Unter Windows wird ja auch schon ohne Benutzereingriff immer die aktuelle Version des Acrobat Readers installiert. Diese Möglichkeit birgt natürlich auch immer Probleme in sich wie z.B. überschrieben Versionen mit weniger Funktionen als die vorherige Version etc. Ich kenne das Problem z.B. von meinem Twitter Client Echofon, der mit dauernden Updates nervte, nur um mir neue Werbebanner unterzujubeln…

GPGMail mit Mail aus Mac OS X 10.6.4

Das neue Update hat wieder einmal Mail aktualisiert. Dabei wurden alle möglichen Fremdanbieter Plugins deaktiviert, somit u.A. auch GPGMail. Eine kurze Google Recherche brachte mich dann auf Philipps Blog, welcher ja auch ab und an hier kommentiert 😉

Man kann wohl mit relativ wenig Aufwand das Plugin wieder ans laufen bekommen. Dazu benötigt man einen Plist Editor (z.B. PlistEdit Pro) und das Terminal.

Als erstes beendet man Mail.

Dann öffnet man das Terminal und tippt folgende zwei Befehle ein:


cat /Applications/Mail.app/Contents/Info.plist | grep UUID -A 1
cat /System/Library/Frameworks/Message.framework/Resources/Info.plist | grep UUID -A 1

Dies ergibt zwei Fundstellen mit UUID Strings. Diese Strings müssen jetzt in das GPGMail.bundle in der info.plist eingetragen werden. Da Apples Mail die Erweiterung verschoben hat, liegt sie aktuell vermutlich in ~User\Library\Mail\Bundles (deaktiviert). Hier lässt man sich mit einem Rechtsklick im Finder den Inhalt des Pakets anzeigen und wählt dort den Ordner Contents aus. Die info.plist kann man jetzt in den PlistEdit ziehen und kann dort die Datei bearbeiten. Es gibt dort einen Punkt SupportedPluginCompatibilityUUIDs . Hier kann man diese beiden neuen UUIDs als neues Kind/Unterpunkt einfügen.

Anschließend muss man das GPGMail.bundle noch in den Bundles Ordner verschieben und danach sollte das Plugin wieder funktionieren 🙂

Test: Amazon MP3 Store

Nachdem wir ja schon etwas länger über den Amazon MP3 Store gesprochen haben, habe ich es gestern dann auch mal gewagt und habe bei Amazon MP3s eingekauft.

Einmal das neue Röyksopp Album Junior und dann noch diverse einzelne Tracks.

Vorbildlich fand ich die getaggten MP3s. Überall waren entsprechende Informationen wie CD/Track Nummer und Jahr angegeben, auch ein Cover war vorhanden.

Was ich allerdings nicht loben kann, dass ist das Handling, wie man MP3s vorher probehören kann und wie diese zu iTunes auf dem Mac importiert werden.

Zwar ist die Option aktiviert, dass das Amazon MP3 Programm automatisch die Lieder in iTunes hinzufügen soll, jedoch habe wie hier bereits schon mal beschrieben es noch nicht bemerkt, dass dieses automatisch Hinzufügen funktioniert. Die Dateien werden lediglich auf die Festplatte heruntergeladen (in den Musik Ordner des aktuellen Benutzers in den Ordner Amazon MP3 und dann in einer Struktur wie bei iTunes), aber nicht automatisch zu iTunes hinzugefügt. Manuell kann man die MP3s dann problemlos hinzufügen. Man muss dann allerdings darauf achten, dass man sich selber Playlisten anlegt (z.B. für das Album).

Angeblich soll auch der Download der MP3 Dateien automatisch geschehen, nachdem man im Safari die Datei gekauft hat. Man bekommt eine .amz Datei runtergeladen, die dann auch korrekt mit dem Amazon Programm verknüpft ist, aber in meinem Fall nicht direkt ausgeführt wird.

Ähnlich sieht die Situation beim Probehören der Tracks aus. Hier darf man 30s lang ein Stück probehören, allerdings funktioniert das wohl auch nur dann automatisch, wenn man im Safari die automatische Ausführung von Downloads aktiviert (die habe ich natürlich deaktiviert). Ausserdem werden diese 30s langen Stücke als M3U Playlist zum Download angeboten, die wiederum dann in iTunes standardmäßig abgespielt werden. Damit kann man sich dann auch sehr schnell seine Datenbank mit 30s langen Liedern zumüllen.

Vielleicht liegt es ja daran, dass ich meinen Rechner etwas zu stark abweichend von der Standard Mac Konfiguration benutze, aber lieber so und etwas weniger Komfort, als nachher irgendwas auszuführen, was ich gar nicht will.

Zusammenfassend lässt sich sagen:

  • Für das wenige Geld ist Amazon eine super alternative zu iTunes. Nicht nur sind die Tracks als MP3s auf jedem Rechner abspielbar, sie kosten auch weniger.
  • Ein Lied kostet im Schnitt 0,91 Euro, damit ist das Lied 8 Cent billiger als bei iTunes und im universelleren Format
  • Alben kosten gut 50% weniger als bei iTunes (Beispiel Rökysopp – Junior)
  • Wer Handarbeit nicht scheut, bekommt für das Geld so einiges geboten

MAl sehen, ob sich da noch was tun wird bei Amazon. Ich bin jedenfalls zufrieden mit den gekauften Tracks, die Qualität stimmt und der Preis erst recht.