Deus Ex 3: Human Revolution Xbox360 Mini-Review

Nachdem ich durch das Nerdcore Blog schon längere Zeit auf Deus Ex hingefiebert habe, konnte ich vor gut einer Woche das Spiel endlich für die Xbox360 kaufen. Ich habe mittlerweile die Zeit gefunden, das Spiel zu spielen und kann nun ein Fazit ziehen:

Die Story
Ich habe die beiden anderen Deus Ex Teile nicht gespielt, aber das soll wohl auch keine all zu große Rolle spielen, da es sich bei Human Revolution um ein Prequel handelt. Also ein Teil, der vor der Handlung der bereits bekannten Teile stattfindet.
Es ist das Jahr 2027 und die Menschheit tauscht ihre Körperteile durch Augmentierungen an. Augmentierte Arme, Bein, Augen, alles wird erweitert oder durch künstliche Körperteile ersetzt. Das gefällt natürlich nicht allen Menschen, so dass es zu immer größer werdenden Spannungen zwischen Augmentierungsgegnern und Firmen bzw. Regierungen kommt, die Augmentierungen beführworten.
Man spielt Adam Jensen, den Sicherheitschef einer dieser Firmen, die Augmentierungen herstellen. Das Labor, in dem er und seine Freundin arbeiten, wird angegriffen und Jensen schwer verletzt. 6 Monate später ist er aber wieder auf den Beinen, Dank vieler Augmentierungen. Nun macht sich Jensen auf die Suche nach den Angreifern und gerät immer tiefer in eine Verschwörung.

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iPhone 3GS Stummschalter und der Apple Store Oberhausen

Mein etwa 1 Jahr altes iPhone 3GS nervte schon seit geraumer Zeit mit einem defekten Stummschalter. Er schaltet zwar das Telefon auf Stumm, jedoch kann er sehr leichtgängig etwas zu weit gedrückt werden und schaltet dann wieder die Stummschaltung ab. Dabei vibriert das Telefon zur Bestätigung. Leider passiert dieses ständige Vibrieren sehr oft in der Hostentasche und setzt mich eventuellen lautstarken Systemtönen aus in Momenten, wo das Telefon eigentlich ruhig sein sollte (Vorlesung, wichtige Gespräche etc.).

Weitaus nerviger empfinde ich es jedoch, dass die Stummschaltung nicht hundertprozentig zuverlässig funktioniert und mein Telefon unregelmäßig vibrierend auf dem Nachttisch liegt und mir den Schlaf raubt.

Also habe ich kurzerhand gestern beschlossen, ich fahre mal nach Oberhausen ins Centro zum Apple Store und lasse mich von einem Genius an der Genius Bar beraten. Die Genius sollen in allen technischen Apple Fragen geschulte Mitarbeiter sein, die sich dann meinem Problem annehmen und mir zu einer Lösung verhelfen.
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iPhoto 09 auf 11 Upgrade

Seit einiger Zeit gibt es nun das neue iLife Paket von Apple. Als Hauptmerkmal sag ich jetzt mal scherzhaft gibt es nur das „fullscreen„.

Was ich mir persönlich davon erhofft habe, war primär ein schnelleres Start meiner iPhone Bibliothek von knapp 10000 Photos bei 40GB Größe. Jedoch war mein Upgrade etwas problematischer (jedoch nicht so katastrophal wie bei einigen anderen Nutzern…).

Ich habe als erstes ein Time Machine Backup gemacht, für den Fall der Fälle. Schließlich handelt es sich ja um eine neue Programmversion und wer weiß, was da noch alles kommt an Problemen.

Danach wurde von der DVD installiert. ich habe mich hierbei einfach für eine Upgrade Installation von iPhoto, iMovie und iWeb entschieden. Die alten Versionen habe ich also absichtlich vorher nicht entfernt.

Die Installation lief erwartet problemlos, die Überraschung kam nachher beim ersten Start von iPhoto: Kernel Panic inkl. grauem Bildschirmschleier. Und das ausgerechnet dann, wenn iPhoto gerade die Datenbank aktualisieren möchte.

Nach einem Neustart habe ich wieder iPhoto gestartet. Jedoch hüpfte jetzt das Icon nur etwas auf und ab im Dock und blieb dann still sitzen. Einen kleinen Punkt unter dem Icon gab es nicht, es wirkte also so, als ob das Programm beendet wäre.

Aber nach geduldigen Warten kam die Oberfläche wieder zum Vorschein und hat weiter die Datenbank aktualisiert. Ich konnte mir nach erfolgreicher Aktualisierung erst einmal die Oberfläche vom neuen Programm anschauen und muss sagen: Ich bin enttäuscht. Viele der einfachen Schaltflächen wie z.B. „Ereignis Teilen“ sind jetzt in Untermenüs aufgetaucht. Die Fullscreen Anwendung sieht nett aus, ja. Aber trotzdem fehlen mir da halt ein paar einfache Button für den Direktzugriff. Ich brauche dafür keine Buttons mit Zugriff auf die teuren Apple Bücher oder Postkarten…

Ein paar Tage später habe ich dann erfahren, dass es bei vielen Anwendern zu Problemen mit iPhoto kommen soll: Es fehlen Datenbankeinträge und besonders schlimm: es fehlen die Originaldateien der Photos. Das heißt es ist tatsächlich nach dem Upgrade zu einem Dateiverlust der besonders üblen Sorte gekommen.

Natürlich habe ich mir dann auch Gedanken gemacht, ob ich von dem Problem betroffen bin. Jedoch habe ich beim Überfliegen der 10000 Items nichts wesentliches vermisst. Aber mal ehrlich: ich hätte auch gar keine Zeit und Lust, alle Fotos erneut auf Vorhandensein zu prüfen. Hier habe ich mich dann einfach mal auf die Dateigrößenvergleiche der Datenbank Ordner verlassen. Der neue iPhoto Ordner war sogar knapp 1GB größer als der alte, so dass ich davon ausgehe, dass alle Fotos da sind. Dennoch habe ich die Zeit in Kauf genommen und habe von der Snow Leopard DVD gestartet, um eine Reparatur der Systemplatte vornehmen zu können. Ein Check hatte vorher ergeben, dass es da wohl einige fehlerhafte Einträge gab und man diese doch reparieren sollte. Auf Basis meines Time Machine Backups wollte ich jetzt nicht wieder von vorne anfangen alles zu importieren, da ich annehme, dass alles gut importiert wurde trotz meines Absturzes. Oder habt ihr noch eine Idee, wie man das im Nachhinein überprüfen könnte?

Laut diesem Blog sollen falsch gesetzte Dateiberechtigungen das Problem sein, die man durch rigoroses Setzen von 777 (also Lese/Schreib/Ausführ-Rechte für Besitzer, Gruppe und andere) lösen soll. Dadurch werden aber die Fotos für wirklich alle Nutzer des Macs sichtbar. Gut, wenn man sich den Mac eh mit niemanden teilt, könnte man dieses verhalten ja evtl. noch akzeptieren, aber aus Sicherheitstechnischen Gründen ist dies sicherlich keine tolle Idee.

Apple hat aber jetzt immerhin ein Update bereitgestellt, das interessierte User vor einem Datenbankupgrade installieren sollten.

Nach dem Update habe ich noch einmal die Bilderanzahl nachgeguckt, aber es ist wohl nichts abhanden gekommen. Um ganz sicher zu gehen und auch um den Start von iPhoto zu beschleunigen, habe ich mit gedrückter alt und cmd Taste iPhoto gestartet. Die Tasten muss man gedrückt halten bis iPhoto komplett gestartet hat. Man kann auf dem erscheinenden Bildschirm dann verschiedene Optionen auswählen, um seine Datenbank reparieren zu lassen.

Meine Einstellungen könnt ihr auf dem Screenshot sehen:

Ich selber bilde mir ein, dass iPhoto nach diesem Durchlauf wesentlich schneller startet und vor allen Dingen auch wesentlich schneller scrollt.

Apples Aperture 3 hatte bei mir ein ähnliches Verhalten gezeigt und war tierisch langsam, quasi überhaupt nicht zu benutzen. Vielleicht lag das auch mit einer nicht perfekt optimierten und importierten Bilderdatenbank zusammen. In meinem Bekanntenkreis gab es bisher noch keinerlei Upgrade Probleme, bleibt also die Frage, was dazu geführt hat, dass ich den Kernel Panic hatte und warum andere Leute teilweise richtig viele Fotos verloren haben.

Umstieg von Apple Safari zu Google Chrome

Nachdem Safari mich in den letzten Wochen immer mehr aufgeregt hatte, habe ich mich jetzt an Google Chrome gewagt. Da ich in meiner Bachelorarbeit bereits in den Browser reingeguckt hatte, war ich umso mehr überascht, was sich alles seit Version 2 bzw. 3 getan hat.

So hat mich ein erhöhter Ramverbrauch von Safari dazu gebracht, mir mal Chrome anzuschauen. An sich ist der Browser nett und schnell, aber dennoch nicht das Beste am Markt.

An meinem Google Chrome Umstieg
rockten:

  • Der Browser ist unheimlich schnell, wobei ich mich da auf das Tab Öffnen beziehe. In letzter Zeit ist er dann in der Benutzung aber auch langsamer geworden
  • Updates werden ohne Neustart eingespielt, man bekommt vom dem Update Prozess gar nichts mit und ist dennoch auf dem neuesten Sicherheitsstand
  • Flash Videos laufen in einem Tab einfach weiter, wenn man den Tab in ein eigenes neues Fenster zieht

nervten:

  • Es gibt keinen genauen Überblick über den verbrauchten Ram, da es nur einen Chrome Prozess gibt (etwa 60MB Ram), und jeder Tab einen Chrome Worker Prozess aufmacht mit unterschiedlicher Auslastung
  • Ich suche noch immer das Suchmaschinen Extrafeld (abgekürzt über Command+L und einmal Tab drücken), sicherlich nur eine Gewöhnungssache
  • Es gibt keine 1Password Extension, die den gleichen Funktionsumfang besitzt wie die Safari oder Firefox Extensions
  • Der Browser stürzt trotz einzelner Tab Sandboxen beim Übersetzen von Webseiten ohne Fehlermeldung komplett ab, kann ein Einzelfall sein, aber nervte schon
  • Es gibt keinen integrierten RSS Reader. Feeds werden einfach als Text dargestellt. Es gibt somit auch keine einfache Möglichkeit, auf Seiten ohne expliziten RSS Link den Namen des Feeds zu erfahren

Wie man sieht, alles nicht ganz so perfekt und rosig. Mal weiter beobachten.

Das iOS O2 Verbindungsprofildebakel

Hat man, so wie ich, ein ausländisches iPhone ohne Simlock, so erhält man im Zusammenhang mit O2 oder Vodafone Sim Karten z.Z. immer wieder eine nervige Meldung:

Auf dem iPhone selber bekommt man einen ähnlichen Dialog angezeigt. Meine Nachfragen bei meinem iPhone Verkäufer Enno (@handverbrennung) und beim 3Gstore (@3GStore) wurden natürlich nicht beantwortet.

Das fscklog hat dann zum Glück doch wieder die gewünschten Informationen. Demnach funktioniert bei manchen Leuten das Tethering am iPhone, bei manchen nicht mehr. Gut, ich nutze die Funktion nun wahrlich nicht oft, jedoch freue ich mich darauf zurückgreifen zu können, wenn der UMTS Stick nicht dabei ist oder die Einwahlsoftware wieder 5 Minuten zum Starten benötigt.

Einziger Vorteil an der Sache: Die Meldung über die Anrufweiterleitung verschwindet. Ein nicht zu unterschätzender Faktor, da man die Meldung doch bei jedem Telefonat auf dem iPhone wegklicken muss, um das darunterliegende Menü bedienen zu können.

Ärgerlich ist es aber dennoch. Spätestens mit der nächsten iOS Aktualisierung wird das Profil einem eh aufgezwängt. Nach den Kommentaren im fscklog haben sich einige User aber immerhin bei O2 beschwert, die wiederum bei Apple sich beschweren wollen. Ich befürchte aber, in Zukunft werde ich kein Tethering mehr sehen können.

Solange klicke ich jetzt erst mal jedes Mal die Meldung auf iPhone und iTunes einfach weg, auch wenns irgendwann zu lästig wird…