Festplattenaussetzer auf dem MacbookPro 13,3″ verhindern

Ich habe mich ja schon vor einiger Zeit mal darüber aufgeregt, dass ich in meinem 13,3″ MacbookPro extremste Probleme mit der Festplatte hatte. Das äußerte sich z.B. in einem System, das nicht mehr auf meine Anfragen reagiert, aber nach etwa 30 bis 60 Sekunden wieder normal weiter läuft und tut, als ob nichts passiert wäre.

Mittlerweile habe ich das bei mir an anderer Stelle nicht empfohlene EFI Update für 3GBit Sata installiert und hatte noch immer die Probleme.

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Festplatten Ausfall die zweite

Jetzt hat es auch noch mein Time Machine Backup Volume erwischt. Plätzlich war es nicht mehr lesbar und wollte dann neu initialisiert werden. Das merkwürdige ist, dass ich den Fehler vor einiger Zeit schon einmal hatte und das er jetzt schon wieder aufgetreten ist.

Ich habe jetzt ein neues Backup über Nacht laufen lassen und bisher verläuft alles fehlerfrei, jedoch gibt mir das einiges zu denken über die Zuverlässigkeit meiner Festplatten…

Meine kleine USB 2.0 Sata Platte (die Original Platte aus meinem Notebook) spinnt in letzter Zeit auch immer rum. Was früher gar kein Problem war, führt jetzt immer häufiger dazu, dass die Festplatte laut aufjault und dann sich abschaltet, um wenige Ssekunden später neuzustarten.

Also entweder ist da der Controller Chip von dem Gehäuse kaputt, oder es gibt einige üble Bugs im aktuellen Mac OS 10.5.5.

Zwischenzeitlich halte ich auch noch den NTFS4Mac Treiber von Paragon verantwortlich. Nach diversen Mails hin und her wurde mir nun auch gesagt, dass eine neue Version in Planung ist, und die hoffentlich vor Sylvester noch online gehen wird.

Naja, hoffentlich hält denn jetzt wenigstens meine letzte Platte dann noch so lange durch :-/

Western Digital My Book Pro und der Fehler -36

Es ist zum Kotzen. Von einem auf den anderen Tag wundert man sich, warum man nicht mehr von seiner externen Festplatte Daten kopieren kann. Der Finder begrüßt einen fröhlich mit dem „Fehler -36“ und man steht erst mal auf dem Schlauch.

Wie man bei Google sieht, ist das Problem wohl auch schon öfters vorgekommen. Unabhängig davon tritt das Problem nicht nur bei einer Dateigröße von 300MB auf, es betrifft auch kleinere Ordner und Dateien. Dann bremst die Platte von schnellen 30MB/s auf gut 500kB/s ab oder bricht den Transfer komplett ab.

Ein Firmware Update wollte ich jetzt nicht riskieren, den es soll wohl Fehlerhaft sein. Findige Tüftler haben es geschafft, die Platte wieder ans Leben zu bekommen, aber für mich wäre das nichts. Das Gehäuse auseinander bauen darf man nämlich auch nicht, dann erlischt die Garantie und man sieht seine Daten auch nicht mehr.

Meine letzte Hoffnung auf eine funktionierende Platte liegt jetzt in einem RMA Austausch bei Western Digital direkt. Ich hoffe nur, meine Platte kommt nicht so wie hier beschrieben zurück.

Externe Festplatten und die Zusammenarbeit von Win & Mac

Ich habe mich damit ja schon abgefunden gehabt. Mac OS liest zwar das NTFS Dateisystem von Windows 2000/XP/2003 aber beschreiben kann es das nicht. Angeblich soll sich dies ja mit Leopard sich ändern.

In der Zwischenzeit blieben mir nur wenige Alternativen:

  • Die NTFS Partition löschen und durch FAT32 oder HFS ersetzen, dann kann der Mac auch wieder drauf schreiben. Jedoch kann man bei FAT32 keine Dateien über 4GB Größe anlegen und HFS kann nur der Mac wieder beschreiben.
  • Lese/Schreibzugriff über einen Windows Rechner und eine Netzwerkfreigabe/FTP machen, setzt aber einen laufenden Windows Rechner vorraus. Nicht praktikabel
  • Die Firewire/USB Platte an Parallels und der installierten BootCamp installation weiterreichen und dort beschreiben. Problem bei mir: Parallels bekommt keinen Exklusiven Zugriff weil das Mac OS da dauernd was mit machen will, auch wenn es unmountet ist

Folglich habe ich lange überlegt und habe dann mich für eine Umpartitionierung entschieden. Von den 250GB habe ich 200GB mit HFS formatiert für den Mac, und die restlichen 50GB mit NTFS falls ich mal größere Dateien unter Windows zu bearbeiten habe.

Allerdings zeigten sich hier dann auch schon wieder die Tücken im Detail… Ich habe mir gedacht, ich mache erst eine HFS Partition auf dem Mac und lasse 50GB frei, die ich dann in Windows bequem mit NTFS Formatieren kann… Tja schade das Windows meinte „Dieser Datenträger ist nicht dynamisch und nicht initialisiert, wollen Sie ihn initialisieren?“. Wie sich herausstellte, lag es an der unterschiedlichen Partitionierungsschemen die Mac und Windows unterstützen. Windows Rechner nutzen den MBR, während Apple Rechner noch mindestens zwei weitere Verfahren unterstützen. Dies wusste ich nicht, also habe ich meine HFS Partition abreißen müssen und habe dann erst die NTFS Partition erstellt unter Windows und habe dann auf dem verbleibenden Platz die HFS erstellen können. Das ging aber jetzt zum Glück wunderbar.

Dennoch: ich warte dringend auf den NTFS Schreibsupport. Die vorhanden Freeware Alternativen mit FUSE und MACFUSE sollen zwar gut laufen aber so richtig trauen tue ich dem dann auch nicht. Gerade bin ich beim Recherchieren auf eine Anleitung gestoßen, die es wohl doch ermöglichen soll 😉 Experimentierfreudige bitte vor und melden ^^

Festplatten verstehen und sicher löschen

Pro-linux hat einen super Artikel veröffentlicht über die Funktionsweise von Festplatten und auch wie man sie am Besten sicher löschen kann. Auch Magneto Optische Datenträger (Zip Disketten, LS-120…) und Optische Datenträger werden behandelt, als auch Flash Speicher wie bei den USB Sticks.

Fazit der ganzen Geschichte ist: 7 maliges Löschen ist das Minimum, 33 maliges Löschen schon nahezu unbehebbar. Dass dabei natürlich auch die Handhabung sich verschlechtert ist klar. Das Überschreiben kann mehrere Stunden dauern. Professionelle Geräte wie ein Degauser (den es übrigens auch an dem RZ der RUB gibt, allerdings nur für Institute und auf Antrag) zerstören die Festplatte inkl. der Elektronik und machen eine Wiederherstellung der Daten nahezu unmöglich.

Interessant finde ich den Artikel auf jeden Fall, und vielleicht sollte man vor seinem nächsten Ebay Verkauf (oder auch Kauf) darauf achten, alles vorher zu überschreiben und garantiert zu löschen. Vorrausgesetzt man hat Daten auf der Platte gehabt, die niemanden angehen.