Google Chrome 10.0.648.205 und die CPU Last

Manchmal frage ich mich, warum es noch keinen Browser mit eingebauten Prozessmanager gibt um besonders Ressourcen intensive Webseiten zu identifizieren. In meinem Fall hätte ich gerne ein solches Feature im Google Chrome Webbrowser, welcher seit geraumer Zeit mein Standard Browser geworden ist.

Chrome ist im Vergleich zu Safari und Firefox relativ schnell und bequem zu bedienen. Außerdem reißt ein wildgewordener Tab nicht gleich den gesamten Browser mit in den Abgrund, da jeder Tab in Chrome von einem eigenen Prozess dargestellt wird. Sollten also mal Flash oder Javascript intensive Seiten das System unerträglich langsam machen, so kann ich diese Tabs doch relativ schnell in Chrome ausfindig machen und schließen. Diese Tabs melden sich auch von alleine und bieten einem nur noch die Option entweder noch länger auf eine Reaktion zu warten oder sie gleich zu schließen.

Für mich ist eine ordentliche Tab Verwaltung besonders wichtig, da ich immer dazu neige zwischen 5 und 30 Tabs offen zu haben. Dies sind meistens Webseiten, die ich noch weiter angucken möchte ohne Sie gleich bookmarken zu müssen oder sie halt in irgendeiner anderen Form noch weiterzuverarbeiten. Dabei entsteht natürlich je nachdem eine ordentliche CPU Last bzw. ein ziemlich großer Arbeitsspeicher Bedarf. Leider kann ich mit Chrome nun nicht einsehen, welcher meiner vielen Tabs denn nun wirklich viel Speicher oder CPU benötigt. So habe ich also ein Notebook das im regulären Leerlauf allein 25% CPU Last verursacht, nur durch das Öffnen der vielen Tabs.
Chrome Ressourcenbedarf

Es wäre super, wenn man mit Hilfe der Aktivitätenanzeige ziemlich schnell die Ressourcenfresser identifizieren und schließen könnte. Klar, ich könnte auch einfach anfangen weniger Tabs zu benutzen, aber einschränken in meinem Arbeitsablauf will ich mich dann eigentlich auch nicht.
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Google Chrome und der integrierte Flash Player

Google hatte im Sommer angekündigt, selber für eine ständig aktualisierte Version des Flash Players in seinem Browser Chrome zu sorgen. Dabei werden auch sinnvolle Features wie die Sandbox für einzelne Tabs und Flash Animationen mit eingebaut. Was allerdings dabei wohl zu kurz kam, war die vernünftige Absicherung der Kompatibilität mit vielen Webseiten.

Youtube Videos laufen bei mir schon seit einigen Monaten nicht mehr so ganz rund. Da habe ich allerdings auch Youtube im Verdacht, dass einfach zu viele Leute gleichzeitig zu Spitzenzeiten Videos gucken und dass man dann nicht vernünftig Bandbreite zugeteilt bekommt.
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Umstieg von Apple Safari zu Google Chrome

Nachdem Safari mich in den letzten Wochen immer mehr aufgeregt hatte, habe ich mich jetzt an Google Chrome gewagt. Da ich in meiner Bachelorarbeit bereits in den Browser reingeguckt hatte, war ich umso mehr überascht, was sich alles seit Version 2 bzw. 3 getan hat.

So hat mich ein erhöhter Ramverbrauch von Safari dazu gebracht, mir mal Chrome anzuschauen. An sich ist der Browser nett und schnell, aber dennoch nicht das Beste am Markt.

An meinem Google Chrome Umstieg
rockten:

  • Der Browser ist unheimlich schnell, wobei ich mich da auf das Tab Öffnen beziehe. In letzter Zeit ist er dann in der Benutzung aber auch langsamer geworden
  • Updates werden ohne Neustart eingespielt, man bekommt vom dem Update Prozess gar nichts mit und ist dennoch auf dem neuesten Sicherheitsstand
  • Flash Videos laufen in einem Tab einfach weiter, wenn man den Tab in ein eigenes neues Fenster zieht

nervten:

  • Es gibt keinen genauen Überblick über den verbrauchten Ram, da es nur einen Chrome Prozess gibt (etwa 60MB Ram), und jeder Tab einen Chrome Worker Prozess aufmacht mit unterschiedlicher Auslastung
  • Ich suche noch immer das Suchmaschinen Extrafeld (abgekürzt über Command+L und einmal Tab drücken), sicherlich nur eine Gewöhnungssache
  • Es gibt keine 1Password Extension, die den gleichen Funktionsumfang besitzt wie die Safari oder Firefox Extensions
  • Der Browser stürzt trotz einzelner Tab Sandboxen beim Übersetzen von Webseiten ohne Fehlermeldung komplett ab, kann ein Einzelfall sein, aber nervte schon
  • Es gibt keinen integrierten RSS Reader. Feeds werden einfach als Text dargestellt. Es gibt somit auch keine einfache Möglichkeit, auf Seiten ohne expliziten RSS Link den Namen des Feeds zu erfahren

Wie man sieht, alles nicht ganz so perfekt und rosig. Mal weiter beobachten.

Google Chrome und die Extended Validation Certificates

Also irgendwas mache ich falsch, oder ich verstehs einfach nur nicht, vielleicht weiß ja einer von euch woran das liegt:

Wieso zeigt der Google Chrome Browser z.B. bei der Online-Banking Seite der Dresdner Bank nicht die Bank in der Adressleiste an? Moderne Webseiten wollen dem Nutzer einfach und schnell einen Überblick geben, ob sie auch wirklich die Seiten sind, die sie sein sollten. Dazu gibt es für SSL Zertifikate eine Erweiterung, die sich Extended Validation nennt. Dabei werden die Webseitenbetreiber/Antragssteller einer genaueren Prüfung als sonst üblich unterstellt und erhalten dann für ihr Zertifikat diese Erweiterung.

Besucht man dann eine Webseite mit dieser Erweiterung, zeigt der Browser einem ein oder mehrere Extrafelder an, dass es sich auch wirklich um den Betreiber dieser Seite handeln soll.

Beim IE 8 sieht das z.B. so aus:

Internet Explorer 8, EVC Meldung dresdner-privat.de
Internet Explorer 8, EVC Meldung dresdner-privat.de

Beim Firefox 3.0.10 sieht das so aus:

Firefox 3.0.10, EVC Meldung dresdner-privat.de
Firefox 3.0.10, EVC Meldung dresdner-privat.de

Auf dem Mac sieht das mit dem Safari 4 Beta so aus:

Safari 4 Beta unter Mac OS X, EVC Meldung dresdner-privat.de
Safari 4 Beta unter Mac OS X, EVC Meldung dresdner-privat.de

Wenn man sich jedoch jetzt den aktuellen Google Chrome unter Windows dann mal anschaut, sehe ich keinerlei! Meldung, die so ähnlich aussehen könnte:

Google Chrome, EVC Meldung dresdner-privat.de
Google Chrome, EVC Meldung dresdner-privat.de

Dass das ganze in Chrome gehen soll, zeigt z.B. die Schweizer Firma QuoVadis in ihrer FAQ.

Also ich verstehs echt nicht, wieso der Chrome das nicht anzeigt? Chrome und IE benutzen z.B. die gleiche Zertifikatsdatenbank, daher sind auch die Meldungen gleich beim Check des Zertifikats. Es handelt sich also nur um die fehlende Darstellung der EVC. Irgendwie erschrickt mich das ganze ja doch schon, ich dachte eigentlich, Google hätte das eingebaut…

Update: Hab den Fehler gefunden: Es liegt doch tatsächlich an der dämlich versteckten Option „Sperrung des Serverzertifikats überprüfen“ in den Einstellungen Chromes. Aktiviert man dieses Kästchen, so wird der EVC Indikator dann auch mit angezeigt.