Umstieg von Apple Safari zu Google Chrome

Nachdem Safari mich in den letzten Wochen immer mehr aufgeregt hatte, habe ich mich jetzt an Google Chrome gewagt. Da ich in meiner Bachelorarbeit bereits in den Browser reingeguckt hatte, war ich umso mehr überascht, was sich alles seit Version 2 bzw. 3 getan hat.

So hat mich ein erhöhter Ramverbrauch von Safari dazu gebracht, mir mal Chrome anzuschauen. An sich ist der Browser nett und schnell, aber dennoch nicht das Beste am Markt.

An meinem Google Chrome Umstieg
rockten:

  • Der Browser ist unheimlich schnell, wobei ich mich da auf das Tab Öffnen beziehe. In letzter Zeit ist er dann in der Benutzung aber auch langsamer geworden
  • Updates werden ohne Neustart eingespielt, man bekommt vom dem Update Prozess gar nichts mit und ist dennoch auf dem neuesten Sicherheitsstand
  • Flash Videos laufen in einem Tab einfach weiter, wenn man den Tab in ein eigenes neues Fenster zieht

nervten:

  • Es gibt keinen genauen Überblick über den verbrauchten Ram, da es nur einen Chrome Prozess gibt (etwa 60MB Ram), und jeder Tab einen Chrome Worker Prozess aufmacht mit unterschiedlicher Auslastung
  • Ich suche noch immer das Suchmaschinen Extrafeld (abgekürzt über Command+L und einmal Tab drücken), sicherlich nur eine Gewöhnungssache
  • Es gibt keine 1Password Extension, die den gleichen Funktionsumfang besitzt wie die Safari oder Firefox Extensions
  • Der Browser stürzt trotz einzelner Tab Sandboxen beim Übersetzen von Webseiten ohne Fehlermeldung komplett ab, kann ein Einzelfall sein, aber nervte schon
  • Es gibt keinen integrierten RSS Reader. Feeds werden einfach als Text dargestellt. Es gibt somit auch keine einfache Möglichkeit, auf Seiten ohne expliziten RSS Link den Namen des Feeds zu erfahren

Wie man sieht, alles nicht ganz so perfekt und rosig. Mal weiter beobachten.