Kein Flash Player Auto Update für Mac OS X?

Für Apple Mac OS X gibt es keine automatischen Updates für den Adobe Flash Player. Unter Windows gibt es ein nettes Fenster, dass ab und an mal darauf hinweist, dass man doch die neueste Version des Adobe Flash Players installieren soll.

Manche empfinden dies als durchaus lästig und geben sogar Tipps, wie man diese Updates abschalten kann. Das man sich dann natürlich jeder Menge Gefahren durch Flash Exploits aus setzt, bedenken die wenigsten.

Für Mac OS gibt es so eine Update Funktion überhaupt nicht. Man muss jedesmal auf die nervig gestaltete Adobe Webseite, um sich den aktuellsten Flash Player herunterzuladen. Es gibt dabei auch nicht die Möglichkeit wie unter Windows den Flash Player direkt ins System installieren zu lassen. Zugegeben, das ist Bequemlichkeit, aber macht das offizielle Installieren doch schon relativ einfach. Mac OS lässt aus dem Browser direkt keine direkten Installationen zu. Könnte man ja auch so gesehen als Sicherheitsfeature bezeichnen 🙂

Für alle anderen Adobe Produkte auf dem Mac gibt es den Adobe Updater. Dieser aktualisiert Programme wie Photoshop, InDesign und co. Warum kann Adobe hier nicht gleich den Flash Player mit integrieren? Man könnte den gleichen Updater unter Windows allerdings auch mal dafür erweitern. Hier wird meistens nur der Acrobat Reader aktualisiert. Wenn man übrigens nur nach Adobe Updater sucht, sieht man auch nicht gerade erfreuliches…

Googles Chrome hingegen geht einen ganz anderen interessanteren Weg: Der Flashplayer ist direkter Bestandteil des Browsers und wird durch die ohnehin automatisch im Hintergrund ablaufenden Chrome Updates auf dem laufenden gehalten.

Es ist nicht verwunderlich, dass Apple auf dem Macbook Air ab Werk keinen Flash Player mehr installiert. Der Anwender soll erstens selber darüber entscheiden, ob er sich das Programm antun möchte und zweitens wird so halbwegs garantiert, dass eine aktuelle Version aufgespielt wird.

Adobe eBooks mit DRM

Heute hatte ich meine erste Begegnung mit DRM geschützten eBooks. Und zwar habe ich mir eine legale (jaaa richtig, alles rechtens hier! hehe) Version vom „Microsoft ISA Server 2006 Leitfaden für Installation, Einrichtung und Wartung“ besorgt. Denn der Hanser Verlag bietet das für dieses Buch an, es wird lediglich eine Registrierung für den Shop benötigt. Dort kauft man dann für 0 Euro quasi Gratis das Buch ein, bekommt dann einen Download Link und dann sollte man das mit dem Adobe Acrobat Viewer gucken können. Doch der öffnete einfach nur eine Website von Adobe – Digital Editions.

Nun gut, den Client gezogen, installiert, gestartet und dann habe ich versuch das .edt File damit zu öffnen, welches ich in dem Shop gezogen und „gekauft“ hatte.

Erster Versuch schlug fehl, weil irgendetwas mit der Aktivierung des Readers nicht stimmte oder irgendein XML-Fehler vorlag. Aber ich gebe ja nicht auf, ein zweiter Versuch führte dann endlich zum Import.

Das ganze läuft dann etwa so ab:

  • Verbinden mit dem Server vom eBook Anbieter
  • Bestätigen der Gültigkeit des Downloadticket
  • Bei Erfolg runterladen des Buchs

Und ich bin echt beeindruckt von diesem Client. Der sieht gut aus, und lässt einen auch wunderbar in dem Buch schmökern. Jetzt frage ich mich allerdings nur noch, was passiert, wenn ich die Installation auf einem anderen Rechner wiederhole. Das ist das typische Problem mit DRM, was passiert dann? Wird das Abo sich selbstständig aktualisieren? Im Moment will ich es jedenfalls nicht ausprobieren und bin zufrieden mit dem Buch, so wie es ist.

Adobe Digital Essentials