A few things you’ll need to keep in mind when deleting your Yahoo and Flickr account

Yahoo was hacked. Again. This time I left Flickr forever.

If you want to delete your Flickr and Yahoo account, you have to keep a few things in mind:

  • The Yahoo account deletion page will require your current password.
  • If you used the flickr app for 2 Factor Authentication, you’ll need to disable it. Otherwise you cannot use your Yahoo account password to delete the account.
  • If you want to save your pictures from Flickr, go to the camera roll. Select every image you’ll need and then you can select download. There is no need for any special tool.
  • If you delete your flickr account first, you’ll automatically create a new flickr account once you’ve open the flickr page again. But don’t worry, this new account will be deleted automatically once you’ve deleted the Yahoo account.
  • Uninstall all apps on your computers or mobile devices linked to Yahoo.
  • Uninstall any WordPress plugins linking to Flickr.
  • Remove any links to Flickr, e.g. in ifttt.

I’m considering now uploading my pictures to 500px. It is sad to leave Flickr, I always liked the groups and the sheer amount of inspiration and ideas.

Synology DS213+ – PhotoStation mit iPhoto 11 und Lightroom 4

Ich habe mir die DS213+ auch dafür gekauft um meine vielen Photographien sicher zu verstauen. Meistens brauche ich eh nicht mein komplettes Bilderarchiv und zweitens habe ich so mehr Platz unterwegs. Mein Ansatz war daher, dass ich den kompletten Bilder Ordner meines Macs auf das NAS in den photos Ordner kopiere. Dort würde er indiziert werden und würde dann der PhotoStation zur Verfügung stehen.

Von der Theorie her war der Ansatz nicht verkehrt, aber es gibt dabei einige Dinge zu beachten:

  • Es werden ALLE unterstützten Bilder indiziert und entsprechend wird auch dafür ein Thumbnail erstellt. Dies dauert sehr lange, wenn man denn nicht den Synology DiskStation Admin verwendet.
  • Wenn man sehr viele Fotos hat, verliert man sehr schnell den Überblick.
  • Wenn man eine iPhoto oder Aperture Bibliothek auf das NAS kopiert, so werden sehr viele unnötige Thumbnails mit erstellt. iPhoto speichert in seinem Resourcen Bundle modifizierte Versionen als auch Originale ab, so hat man u.U. sehr viele unnötige Thumbnails doppelt.
  • iPhoto bzw. Aperture Bibliotheken funktionieren nur auf HFS+ formatierten Volumes!

Insbesondere der letzte Punkt stört mich. Jetzt könnte man natürlich ein DiskImage anlegen auf dem NAS, in dem wiederum die Bibliothek abgespeichert werden kann. Dann hat man allerdings wieder einen unnötigen Schritt dazwischen. Ich belasse daher meine iPhoto Bibliothek lieber auf meinem Mac und versuche dann mit TimeMachine von dieser Datenbank eine Kopie zu sichern.

Lightroom kann man so benutzen, das es Bilder nach Jahren und Tagen anlegt. Da würde eine Indizierung und Benutzung der PhotoStation prinzipiell möglich und einfacher sein, jedoch habe ich mich aufgrund dieses Postings dagegen entschieden. Stattdessen werde ich einfach nur die wirklich guten/wichtigen Photos in die PhotoStation einpflegen.

Ebook Rezension: Gunther Wegner – Zeitraffer – Aufnahmen und Bearbeiten

Seit längerem beschäftige ich mich mit Zeitrafferaufnahmen. Zeitrafferaufnahmen sind im Prinzip nichts anderes, als viele Fotos, die in einem bestimmten zeitlichen Abstand hintereinander erstellt wurden. Wenn man ausreichend viele Fotos in der Sekunde zusammenfügt, so erhält man einen Film. Zeitrafferaufnahmen nutzen jetzt den Umstand, dass der Abstand zwischen den Fotos größer ist als in dem resultierenden Film. Dadurch werden größere Zeiträume auf einen kurzen Zeitraum „zusammengerafft“.

Wenn man im Internet nach diesem Thema sucht, so begegnet einem fast zwangsläufig irgendwann Gunther Wegner. Gunther hat in seinem Blog gwegner.de viele Tipps und tolle Zeitraffervideos veröffentlicht. Im Laufe der Zeit kam dann noch die Software LRTimelapse für Adobes Lightroom noch dazu. Diese Software hat er selber geschrieben. Sie ermöglicht es, Zeitraffer mit Hilfe von Lightroom zu bearbeiten und zu verbessern. Die Resultate werden entsprechend qualitativ hochwertiger. Zusammen mit dem Programm und seinen Tipps hat er ein Ebook veröffentlicht, das jeder für 10 Euro auf seiner Seite kaufen kann. Für interessierte Blog Schreiber (wie ich es z.B. bin 🙂 stellt er das Buch auch kostenlos zur Verfügung. Als Gegenleistung erbringt man dann eine kleine Rezension, was ich hiermit auch mache.

Das Ebook hat 142 Seiten und ist auch im epub Format für Ebook Reader wie der Kindle verfügbar. Man kann das Buch grob unterteilen in drei große Abschnitte:

  • Equipment – die Grundvoraussetzungen
  • Die Aufnahme eines Zeitraffers
  • Das Bearbeiten der Zeitraffer-Sequenz

Dazu kommen noch kleinere Kapitel wie Hinweise zur Wahl des passenden Motivs, einmalige Installationsanweisungen für LRTimelapse oder ein Anhang. Auf diese Abschnitte werde ich nicht eingehen und mich eher auf die mir relevanten Themen stürzen, für die ich mich interessiere.

Die beschriebenen Erfahrungen bezüglich des Equipments decken sich mit meinen Erfahrungen. Ich habe mir damals auch extra eine Kamera gekauft, die ich mit einem programmierbaren Fernauslöser steuern kann. Dazu kam vor ein paar Wochen ein passendes Fisheye Weitwinkel Objektiv und auch ein lichtstarkes Pancake Objektiv. Gunther beschreibt ausführlich und einsteigerfreundlich verschiedene Aspekte wie Objektiv, Timer, Stativ oder auch Graufilter. Letzteres fand ich besonders interessant, da ich auch noch überlegt habe, einen Graufilter anzuschaffen. Seine Erklärungen und vor allen die zugehörige Tabelle erklären schön anschaulich die Unterschiede und Modellbezeichnungen. Als hilfreich empfinde ich auch die Informationen zur Verschlusszeit. Je länger ein Bild belichtet wird, umso verwaschener erscheinen Bewegungen. Dies ergibt in den Zeitrafferfilmen wiederum schönere (da weichere) Übergänge. Die Abschnitte zum Thema Überblendungen zwischen verschiedenen Tages/Nachtzeiten fand ich ebenfalls informativ, da ich damit auch immer zu kämpfen habe. Entweder man stellt es zu hell oder zu dunkel ein.

Der Großteil des Ebooks beschreibt die Arbeit mit seinem Programm LRTimelapse. Das war in der älteren Version noch kostenfrei zu laden. Die Nachfolgeversion 2 ist kostenpflichtig (wenn man alle Funktionen nutzen will) und deckt mit den Kosten die Entwicklung und Erhalt des Programms. Sie ist aber dennoch in der eingeschränkten Funktion zu benutzen. Leider habe ich bei meinen Videos noch nicht so viel Nutzen für die Software finden können.

Die Arbeit mit Lightroom ist in zwei Abschnitte unterteilt: einfache Zeitraffer mit der eingebauten Diashow Funktion von Lightroom und angepassten Profilen und die aufwendigere aber auch qualitativ hochwertige Variante mit LRTimelapse. Ich habe beide Varianten getestet, indem ich mich an die Anweisungen im Ebook gehalten habe. Wer nicht so viel Lust hat auf das Lesen, der kann auch auf die Spickzettel zurückgreifen, die die nötigsten Arbeitsschritte beschreiben.

Für mich sind primär die Lightroom Diashow Presets interessant, da diese Full HD Videos mit bis zu 30fps ermöglichen. LRLightroom an sich benutze ich nur, um die Fotos zu initialisieren, ihre Metadaten zu speichern und anschließend in Lightroom zu einem Film rendern zu lassen.

Ich habe in meinem letzten Urlaub versucht ein paar Zeitraffer Filme zu erstellen, allerdings ist noch nichts Zufriedenstellendes dabei entstanden. Meine bisherigen Zeitraffer Filme habe ich mit Quicktime erstellt. Richtig gute Filme gibt es bei Gunther im Blog bzw. im Forum.

Zusammenfassend kann man sagen, dass das Ebook mir einige interessante neue Dinge beigebracht hat. Die Software selber habe ich mangels Zeit und gutem Ausgangsmaterial noch nicht ausreichend testen können. Wer interessiert ist an Zeitraffer Fotografie sollte auf jeden Fall Gunthers Webseite mal genauer angucken. An dieser Stelle noch einmal vielen Dank für das Ebook!

Sylvester 2010 Time-lapse

Ich habe an Sylvester 2010 mal ein kleines experimentelles Time-lapse Video gemacht. Als Software habe ich unter einer Windows XP VM Chronolapse benutzt. Die verwendete Kamera war eine Logitech Quickcam Pro 9000, für die es native Mac OS Unterstützung gibt, sie aber dann überhaupt nicht die vollen Einstellmöglichkeiten bietet wie unter Windows.

Alle 30 Sekunden habe ich ein Foto gemacht, so dass über den Tag verteilt über etwa 4200 Bilder entstanden sind.

Leider ist die Qualität der Bilder bei weitem nicht so gut, wie die meiner Nikon D40. Dafür konnte ich die Kamera aber unterbrechungsfrei laufen lassen und auch auf das Fensterbrett stellen. Was mich aber dafür umso mehr fasziniert hat war die dauernde Aktivität der Menschen in der Sylvesternacht. Dauernd ging hier und da mal ein Licht im Fenster an oder es fuhr ein Auto vorbei. Über Feedback würde ich mich wie immer freuen 🙂

Sylvester 2010 from Markus Rudel on Vimeo.

A Time-lapse experiment

Vor ein paar Tagen habe ich damit angefangen, viele Fotos automatisiert aufzunehmen. Das Ziel dabei war ein Time-lapse (Zeitraffer) Video. Also viele Stunden auf wenige Sekunden reduziert.

Da ich mit meiner Nikon D40 keine HD Videos machen kann, habe ich also mit der Mac App Sofortbild immer im Abstand von 15 bis 20 Sekunden Fotos gemacht und habe diese dann zu mehreren Einzelbildsequenzen mit 30fps zusammenführen lassen. Das geht mit Quicktime übrigens super gut.

Anschließend wurde das Gesamtwerk in iMovie 11 importiert, bearbeitet, vertont und anschließend bei Vimeo hochgeladen. Für diese knappen 2 Minuten Film wurden etwa 1200 Bilder geschossen und verrechnet. Bei Jamendo habe ich dann noch das dazu wunderbar passende Our Lifes, Our Destinies von mindthings gefunden. Da das ganze unter der CC Lizenz steht, kann man sich auch keinen Ärger mit der Plattenindustrie einfangen. Und da es als 720p hochgeladen wurde im mp4 Format, kann man es also auch super auf einem iOS fähigem Gerät angucken.

Nun viel Spaß damit, ich würde mich über Feedback freuen (den Dreck auf dem Fenster bzw. Chip möge man mir verzeihen 😉

A Time-lapse experiment from Markus Rudel on Vimeo.