Anti Full Feed RSS Stimmung

Jeder sollte RSS mittlerweile kennen. Really Simple Syndication erlaubt es, interessante Webseiten zu abonnieren in sogenannten News/Feed Readern und somit sich schnell einen Überblick über neue Artikel zu verschaffen.

Es gibt jedoch momentan einen leider recht nervigen Trend, der für mich als User nachvollziehbar ist, jedoch auch ziemlich nervig wird.

Häufig sind die besuchten Seiten vollgepackt mit Werbung (irgendwie muss die Seite ja finanziert werden), während hingegen die RSS Feeds sich auf eine Textliche Darstellung reduzieren und somit wunderbar das Nötigste an Informationen liefern und auch für mobile Geräte eine optimale Werbefreie Alternative bieten.

Immer mehr Betreiber stellen ihr Blog/Seite jetzt auf gekürzte RSS Feeds ein, die dafür sorgen sollen, dass die User auf die Seite gehen und dort mit ihr interagieren. D.h. sie sehen dort mehr Werbung, können dafür aber auch einfacher Kommentare hinterlassen oder weitere Funktionen der Seite nutzen, die so nicht oder nur eingeschränkt im RSS Feed möglich sind.

Jüngstes Opfer dieser Entwicklung ist das alltageinesfotoproduzenten.de Blog, welcher jetzt auch seine Feeds auf gekürzte Fassungen umstellt und auch sehr detailliert seine Gründe dafür offen legt. Der Heise Verlag bietet z.B. auch schon seit ziemlich langer Zeit nur einen gekürzten Feed an (hier sind es sogar nur die Überschriften, was besonders gemein ist unterwegs…).

Doch glücklicherweise gibt es einige Alternativen im Netz, die dabei behilflich sind, Full Feeds anzuzeigen. Ein paar zähle ich hier mal eben auf:

  • RSS-Extender – muss man sich selber auf seinen eigenen Webspace installieren und benötigt stellenweise RegEx Erfahrung oder Leute, die dafür Plugins für entsprechende Seiten pflegen, noch nicht getestet
  • WizardRSS – Ein Online Dienst für RSS Erweiterungen. Birgt das allgemeine Problem mit diesen Diensten: Fällt der Anbieter einmal aus, so sind die Feeds nicht mehr erreichbar.
  • Google Reader FullFeed – Eine Chrome Extension, ebenfalls ungetestet

Diese Diskussion um den Fullfeed gibt es wohl schon seit dem Jahr 2009, auch mit jeder Menge Vor- und Nachteilen. Ich kann es wie gesagt durchaus nachvollziehen, dass den Webseitenbetreibern Benutzerzahlen einbrechen und damit auch Einnahmen über entsprechende Werbung, jedoch habe ich stellenweise einige Seiten noch nie so besucht und bin eigentlich vollkommend zufrieden mit der RSS Reader Erfahrung und will oftmals erst mal nur den Text lesen können und dann bei Bedarf selber entscheiden, ob ich mehr dazu lesen möchte. Denn dann kann ich immer noch den Link anklicken und mir den Artikel auf der vollen Seite anzeigen lassen.

Die erweiterten RSS Feeds habe ich mir selber noch nicht selber zusammengebaut. Meine Vermutung ist, dass sich die Adressen viel zu schnell ändern könnten und dass das Herausfiltern des vollständigen Inhaltes mittels RegEX mir persönlich zu lange dauern und sich als zu aufwendig gestalten würden. Wenn die Seite mir doch entsprechend guten Inhalt gibt, werde ich auch weiterhin auf die Seite gehen und es mir angucken. Wenn die Seite irgendwann uninteressant wird, fliegt sie eh wieder raus. Das erinnert mich gerade mal wieder daran, dass ich auch mal ausmisten müsste … 😉

Bezahlen mit Click and Buy und PayPal

Gestern habe ich mir ein neues Autoradio im Internet bestellt. Als Bezahlmethode habe ich mich dabei für Click and Buy (CaB) entschieden.

Click und Buy war mir kein Unbekanntes Bezahlsystem. Um im iTunes Store Programme und Musik kaufen zu können, muss man entweder eine Kreditkarte hinterlegen oder man wählt eben Click and Buy. In meinem Fall habe ich mich für letzteres entschieden, da ich über keine Kreditkarte verfüge.
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Huawei E169 unter Snow Leopard 10.6.1 mit Fonic nutzen

In diesem alten Blog Post fragte Janne in den Kommentaren nach der Einwahlsoftware für Fonic. Da ich damals nie die Software bekommen habe, musste ich mir was anderes einfallen lassen. Erst recht, nachdem ich jetzt meinen Mac unter Snow Leopard 10.6.1 am laufen habe.
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Chrome und die Nullzeichen Zertifikate

Da lese ich gerade bei Heise, das jetzt ein Zertifikat speziell für www.paypal.com angepasst wurde, um Probleme mit der Nullzeichenfilterung in SSL-Zertifikaten zu verdeutlichen. Damit sollen die Entwickler aufgerüttelt werden, endlich etwas gegen diesen Fehler zu unternehmen.

Nun gut, jetzt schreibt der Autor aber, dass in Chrome die zugehörige Überprüfung von Zertifikaten abgeschaltet sein sollte.

In meiner Bachelorarbeit habe ich mich ja auch gerade mit dem Thema beschäftigt und bei mir war diese Option in der aktuellen Chrome 3 Version (also keine Entwickler- oder sonstwie-beta-Version) auch aktiviert. Das habe ich jetzt auf mehreren Rechnern schon testen können. Ich habe jetzt noch mehr Rechner damit mal befüllt und siehe da, die Option scheint echt deaktiviert zu sein ?! fragt sich nur, warum das auf den Rechnern von mir an war oder ich mir da selber das Ergebnis mit einer uralten Installation verfälscht habe 🙁

Was stimmt denn nun? Könnt ihr das auch mal ausprobieren und bei euch nachgucken? Zu finden ist das unter dem Schraubenschlüsselsymbol rechts oben im Browser, dann unter Optionen und anschließend unter Sicherheit muss der Punkt „Sperrung des Zertifikats überprüfen“ gesetzt sein. Die von mir getestete Version ist die aktuelle 3.0.195.25. Im Heise Forum wundern sich über diese Tatsache auch schon einige Leute und für mich wäre das natürlich noch ein Punkt, den ich eventuell beachten müsste.

Zwar schützt diese Option nicht vor erneuten Angriffen mit dem Nullzeichenfehler, aber zumindest verhindert sie bei bekannteren Zertifikaten größeres Unheil, in dem der Nutzer vorher bei Betreten der Seite gewarnt wird.

10.6.1 und Huawei E169 UMTS Stick mit Fonic als Provider

Auf meiner Liste der Dinge die noch zu überprüfen waren stand noch immer mein Huawei E169 UMTS Stick von Eplus. War die Installation schon unter Mac OS 10.5 frickelig, ist sie unter 10.6 relativ einfach. Vorrausgesetzt man kennt eine entsprechende Anleitung und weiß, welche Softwareversion man verwenden soll.

Damit ihr auch schnell euren UMTS Stick wieder ans laufen bekommt, habe ich die wichtigsten Punkte mal aufgeschrieben:
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